Kurzantwort
Barrierefreiheit beziehungsweise ein möglichst schwellenarmer Zugang kann die langfristige Vermietbarkeit verbessern, weil dadurch zusätzliche Mietergruppen angesprochen werden. Besonders bei Wohnungen für ältere Menschen oder in höheren Etagen kann sie ein wichtiger Qualitätsfaktor sein, ist aber nicht bei jeder Kapitalanlage zwingend erforderlich. Eine FAQ-Antwort kann eine wichtige Frage klären – sprechen Sie uns gerne an, damit auch Ihre persönliche Situation in die Entscheidung einfließt.
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Ein stufenloser Hauseingang, Aufzug, breite Türen und möglichst wenige Schwellen können eine Wohnung auch für ältere oder mobilitätseingeschränkte Menschen nutzbar machen.
In Deutschland lebten 2024 bereits rund 19 Millionen Menschen ab 65 Jahren; ihr Anteil an der Bevölkerung lag bei 23 Prozent.
Eine Wohnung kann beispielsweise durch Aufzug und schwellenarmen Zugang gut nutzbar sein, ohne sämtliche technischen Anforderungen einer vollständig barrierefreien Wohnung zu erfüllen.
Kinderwagen, Verletzungen oder vorübergehende Mobilitätseinschränkungen zeigen, dass ein komfortabler Zugang nicht ausschließlich für Senioren interessant ist.
Das WEG räumt Wohnungseigentümern zwar grundsätzlich einen Anspruch auf angemessene bauliche Veränderungen ein, die dem Gebrauch durch Menschen mit Behinderungen dienen, dennoch müssen Durchführung und Kosten im konkreten Fall geklärt werden.
Bei einer kleinen Studentenwohnung kann Barrierefreiheit weniger kaufentscheidend sein als bei einer Wohnung, die langfristig auch für ältere Mieter attraktiv sein soll.
Weiterführende seriöse Quellen:Statistisches Bundesamt – Ältere Menschen in DeutschlandGesetze im Internet – § 20 WEG
Eine Wohnung, die heute von einem 30-Jährigen problemlos genutzt wird, kann später auch für einen 70-Jährigen interessant bleiben, wenn Zugang und Grundriss entsprechend funktionieren.
Schon ein Aufzug, wenige Schwellen und ein gut zugängliches Bad können die mögliche Mieterzielgruppe deutlich erweitern.
Eine schöne Wohnung im vierten Stock ohne Aufzug würden wir hinsichtlich ihrer langfristigen Zielgruppe kritischer betrachten als dieselbe Wohnung mit stufenlosem Zugang.
Barrierefreiheit ist für uns ein Qualitätsmerkmal unter mehreren und muss weiterhin zu Lage, Kaufpreis und erwartbarer Miete passen.
Nachträgliche Veränderungen am Gemeinschaftseigentum können organisatorisch und finanziell aufwendiger werden als zunächst gedacht.
Je weniger körperliche Voraussetzungen ein zukünftiger Mieter erfüllen muss, um die Wohnung komfortabel nutzen zu können, desto robuster kann ihre langfristige Vermietbarkeit sein.
Eine FAQ-Antwort ersetzt keine persönliche Betrachtung – sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Ihr Vorhaben genauer einordnen möchten.
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, diesen Text zu lesen.
Bei weiteren Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
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